
Heizung
Was kann jeder Einzelnen zuhause für den Klimaschutz tun?
Viele Klimaschutz-Maßnahmen sind sinnvoll und grundsätzlich bringt uns jeder Schritt dem Ziel näher – die Umwelt zu schützen! Dabei gilt als Faustregel: Aufwand und umwelttechnischer Nutzen sollten sich die Waage halten.
G.U.T. denkt heute schon an morgen und bietet deshalb innovative Techniken, die die Umwelt und den eigenen Geldbeutel schonen. Hier erfahren Sie alles über die verschiedenen Heizsysteme und Energielieferanten.
Brennwerttechnik
Clever heizen mit Öl und Gas
Für Betreiber konventioneller Öl- oder Gas-Heizkessel ist ein Austausch von alter gegen neue, effizientere, Brennwerttechnik die optimale Lösung. Bereits dadurch lassen sich Verbrauch, Abgase und Heizkosten verringern.
So funktioniert Brennwerttechnik:
Heizungsabgase enthalten Wasserdampf. Wenn dieser Dampf im Kamin zu Kondenswasser abkühlt, führt das zu dauerhaften Schäden an Kamin und Schornstein. Um dem entgegenzuwirken, werden Heizabgase bei hohen Temperaturen von ca. 120°C in den Kamin entlassen – das ist verlorene Wärmeenergie!
Moderne Brennwertkessel nutzen den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffes nahezu vollständig, indem sie auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas nutzen:
Der Wasserdampf kühlt an einem Wärmetauscher ab und gibt die Restwärme direkt an das Heizungssystem ab. Bei Heizöl sind das ca. 6 % und bei Erdgas sogar 11 %. Dadurch wird eine Verbesserung des verbrennungstechnischen Wirkungsgrades auf bis zu 106 % erreicht. Die Betriebstemperaturen von Brennwertkesseln liegen außerdem um 50 % unter denen konventioneller Heizkessel – ein entscheidender Einspareffekt.
Solarthermie
Nutzen Sie die Kraft der Sonne
Die Sonne ist ein verlässlicher und kostenloser Energielieferant.
Solare Warmwasserbereitung und solare Heizungsunterstützung sind dank guter Förderbedingungen (www.bafa.de) ebenso umweltfreundlich wie wirtschaftlich. Sie können mit herkömmlichen Wärmeerzeugern wie Öl- oder Gaskesseln und natürlich auch mit Holz- und Pelletkesseln leicht kombiniert werden.
Die G.U.T.-Gruppe setzt sich besonders dafür ein, dass Solaranlagen und herkömmliche Wärmeerzeuger ganz einfch zusammen betrieben werden können: Die jeweiligen Komplett-Pakete zur solaren Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung lassen sich leicht und schnell in Neuanlagen oder bestehende Heizungsanlagen ohne kostenaufwändige Umbaumaßnahmen integrieren.
Wärmepumpen
Energie aus der Umgebung
Die Natur ist voller Kraft. Mit einer Wärmepumpe lässt sich ein Teil dieser natürlichen Energie sammeln und als Heizwärme oder zur Warmwasseraufbereitung nutzen. Pro Jahr schenkt Ihnen die Natur so über die Hälfte der sonst üblichen Heizkosten. Wärmepumpen sind vor allem sinnvoll in Verbindung mit Heizungsanlagen im Niedertemperaturbereich, z. B. bei einer Fußbodenheizung.
Geniales Effizienzwunder – die Wärmepumpe
Die Wärmepumpe erzeugt aus 25% zugeführter Energie 100% Heizleistung. Über Wärmetauschersysteme wird der Natur Wärme entzogen. Diese wird innerhalb des Gerätes in einem so genannten Kältekreislauf auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und kann dadurch für Heizzwecke genutzt werden.
Pellets
Natürliche Wärme im Trend
Holzpellets – Ökologisches Heizen bei vollem Wohnkomfort! Moderne Pelletheizanlagen nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz aus Sägeabfällen, um damit Ihr Haus ganzjährig mit bis zu 100 % Heizwärme zu versorgen. Umwelttechnisch sind die sicheren Pelletbrenner unbedenklicher als Öl und Gas und auch zur Unterstützung anderer Systeme wie Solar, Öl- oder Gaskessel einsetzbar.
Pellets – 100 % Rohstoff = 100 % Wohlfühlen
Holzpellets werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) hergestellt. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck gepresst und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr einem halben Liter Heizöl.
Vorteile:
- CO2-neutrale Verbrennung
- naturbelassenes Restholz ohne chemische Zusatzstoffe
- hoher Heizwert
- risikofreie Lagerung
- Förderung durch BAFA und KfW-Bank
